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Der letzte Derby-Held wird den 1. FC Lok Samstag bei Chemie auch als Kapitän aufs Feld führen.

Robert Zickert (28) traf im Juli 2017 zum goldenen 1:0 in Leutzsch. Damals ging es „nur“ um drei Punkte. Diesmal für beide Klubs um weit mehr: den Einzug ins sächsische Pokal-Halbfinale.

„Das wollen wir erreichen – egal wie“, sagt Zickert, der sich noch gern an sein Tor (er traf seitdem nie wieder für Lok) erinnert. „Das war genau vor der großen Wand voller Chemie-Fans. Das werde ich nie vergessen.“

Dass diesmal keine Lok-Fans zur Unterstützung mitkommen findet er nicht schön. Aber er kommt klar damit: „Wenn dich 5000 auspfeifen und abgrundtief hassen, dann stachelt mich das nur noch mehr an.“


Chemie-Boss Kühne (r.) und Sportchef Andy Müller suchen nach dem Rauswurf von Dietmar Demuth einen neuen Trainer
Chemie-Boss Kühne (r.) und Sportchef Andy Müller suchen nach dem Rauswurf von Dietmar Demuth einen neuen TrainerFoto: Thomas Purwin

Auf der anderen Seite könnte Christian Sobottka (37) mit einem Derbysieg unsterblich werden. Für den Interims-Trainer der BSG ist es erst das 2. Spiel als Chef – aber nicht unbedingt das Letzte. Chemie-Boss Frank Kühne (59): „Von diesem einen Spiel machen wir es sicher nicht abhängig. Wir haben eine Menge Bewerbungen und werden alles sachlich diskutieren. Vielleicht gibt es ja eine Überraschung…”

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