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Die EZB-Präsidentin, Christine Lagarde sagte bei der gemeinsamen deutsch-französischen Parlaments-Versammlung, dass herkömmliche FIAT-Währungen in der Zukunft des Finanzwesens weiterhin eine sehr wichtige Rolle spielen werden.

In dem immer digitaler werdenden Finanzumfeld sieht Lagarde die digitale Währung als strategisches Mittel zur Wahrung der Souveränität des EU-Zahlungssystems.

Sie erklärte, dass von der Europäischen Union entwickelte CBDC trotzdem kein Ersatz für den Euro sei. Ein digitaler Euro könnte das traditionelle Geld aber „ergänzen“. Aktuell untersucht die Bank „die Vorteile, Risiken und operativen Herausforderungen“ einer digitalen Währung der EZB.

„Ein digitaler Euro könnte Bargeld ergänzen und nicht ersetzten“, sagte Lagarde. „Es könnte eine Alternative zu privaten digitalen Währungen darstellen und sicherstellen, dass Staatsgelder im Zentrum der europäischen Zahlungssysteme bleiben.“

Lagarde ist ein Verfechter der Digitalisierung des Euro. Im vergangenen September sagte sie, dass sie die Anpassung der europäischen Institution an den sich wandelnden Finanzbereich sicherstellen werde.

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