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Berlin – Unternehmer Sebastian Butzmann (37) wohnt auf Stralau und fährt neuerdings mit dem Jetski zur Arbeit. Grund: Der Weg zu seiner Wohnung wird seit Monaten durch Baustellen blockiert.

Neulich hat er für 500 Meter an der Stralauer Allee mit dem Auto 45 Minuten gebraucht.

Konsequenz: Der begeisterte Wassersportler und Ex-Profi-Sportler hat sich einen gebrauchten Jetski gekauft und fährt damit zur Arbeit. Spritverbrauch? Weniger als mit dem Auto.

Teaser-Bild

Sonnenbrille auf der Nase, die Socken ausgezogen, die Anzughosen hochgekrempelt – und los geht es zur Arbeit

Foto: John Puthenpurackal

Butzmann zu BILD: „Ich bin echter Berliner und liebe diese Stadt, aber ich weiß mir nicht mehr anders zu helfen. Wenn doch alle Straßen zu sind, warum nutzen wir nicht das Wasser wie in anderen Weltstädten?“

Mit dem Jetski fährt er zehn Minuten (Geschwindigkeit: 12km/h). Angst vor nassen Füßen?

„Meine Schuhe und Socken packe ich während der Fahrt in eine der Ablagen. Es ist mir noch nie passiert, dass ich nass geworden bin“, sagt der Friedrichshainer.

Inzwischen nimmt er auch Arbeitskollegen mit.

Butzmann: „Dieses ganze Verkehrschaos hat mich schon sehr belastet, jetzt kann ich wieder mit viel Freude zur Arbeit fahren. Vielleicht kann ich mit meiner Idee alle anderen unzufriedenen Berliner ermutigen, auch neue Wege zu gehen.“

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