Kategorie: Finanzen (Seite 1 von 15)

Bald ein digitaler Euro?

Die EZB-Präsidentin, Christine Lagarde sagte bei der gemeinsamen deutsch-französischen Parlaments-Versammlung, dass herkömmliche FIAT-Währungen in der Zukunft des Finanzwesens weiterhin eine sehr wichtige Rolle spielen werden.

In dem immer digitaler werdenden Finanzumfeld sieht Lagarde die digitale Währung als strategisches Mittel zur Wahrung der Souveränität des EU-Zahlungssystems.

Sie erklärte, dass von der Europäischen Union entwickelte CBDC trotzdem kein Ersatz für den Euro sei. Ein digitaler Euro könnte das traditionelle Geld aber „ergänzen“. Aktuell untersucht die Bank „die Vorteile, Risiken und operativen Herausforderungen“ einer digitalen Währung der EZB.

„Ein digitaler Euro könnte Bargeld ergänzen und nicht ersetzten“, sagte Lagarde. „Es könnte eine Alternative zu privaten digitalen Währungen darstellen und sicherstellen, dass Staatsgelder im Zentrum der europäischen Zahlungssysteme bleiben.“

Lagarde ist ein Verfechter der Digitalisierung des Euro. Im vergangenen September sagte sie, dass sie die Anpassung der europäischen Institution an den sich wandelnden Finanzbereich sicherstellen werde.

Zahl der Arbeitslosenanträge in den USA steigt überraschend

Geschlossener Friseursalon in den USA

Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten leidet weiter unter den Folgen der Coronakrise.


(Foto: AP)

Washington Auf dem US-Arbeitsmarkt zeichnet sich keine grundlegende Erholung von der Corona-Krise ab. Insgesamt stellten vorige Woche 870.000 Amerikaner einen Erstantrag auf staatliche Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 840.000 gerechnet, nachdem es in der Woche zuvor noch 866.000 waren. Die Zahl der Anträge auf staatliche Stütze bleibt damit etwa viermal so hoch wie zu Jahresbeginn – vor Ausbruch der Corona-Krise.

Die US-Notenbank Fed hat deshalb einen Strategieschwenk vollzogen, um ihrem Ziel Vollbeschäftigung künftig wieder näher zu kommen. Davon ist die weltgrößte Volkswirtschaft nach dem herben Einbruch infolge der Pandemie meilenweit entfernt, obgleich die Arbeitslosenquote im August überraschend auf 8,4 Prozent gesunken war. Die Fed erwartet für das Jahresende eine Quote von 7,6 Prozent. Von den in der Corona-Rezession verloren gegangenen 22 Millionen Jobs wurden bislang nur etwa die Hälfte zurückgewonnen.

Mehr: Bei den US-Wahlen kommt es diesmal auf den Verlierer an

The time is now

Euro 2021 nah am Ende, in Bitcoin und Gold investieren

Die US Inflationspolitik schaft Probleme für den Dollar

Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, stellte den Plan der Zentralbank vor, eine durchschnittliche Inflationsrate von 2% anzustreben.

Seitdem haben Strategen Bedenken über die Inflation und die möglichen Risiken für die Marktstabilität, die sie mit sich bringen könnte, geäußert.

Sie erhöht den Verkaufsdruck auf den US-Dollar, der in den vergangenen vier Monaten bereits deutlich gefallen ist.

Die Federal Reserve hat am 27. August ein durchschnittliches Inflationsziel von 2% eingeführt. Seitdem haben sich Strategen skeptisch gegenüber der neuen Politik der Fed und ihrer möglichen Auswirkung auf den US-Dollar geäußert.

Einige Investoren, wie Max Keiser von Heisenberg Capital, sagen, die reale Inflation in den USA liege über 10%. Der Plan der Fed, die Inflation vorübergehend anzuheben, würde sie verschlimmern:

Die Inflationspolitik schafft Probleme für den Dollar und andere Märkte
Fed-Vorsitzender Jerome Powell kündigte auf dem mit Spannung erwarteten Symposium in Jackson Hole in der vergangenen Woche eine Inflationspolitik von durchschnittlich 2% an.

Diese Politik erlaubt es der Fed, die Inflation vorübergehend zu erhöhen , solange die durchschnittliche Rate bei 2% bleibt. Zuvor hatte sich die Fed dafür eingesetzt, dass die Inflationsrate stets unter 2% bleibt. sagte Powell.


Bankenkrise ist gut für Bitcoin

Gold und Silber steigt

Derrivate und Security token

Das Aufkommen von SECURITY TOKEN  als neue Anlageklasse kann die fehlende Zutat für das Entstehen lebensfähiger Krypto-Derivate sein. Es gibt mehrere Faktoren, die diese Annahme rechtfertigen,

darunter einige der folgenden

:1) Regulierung:

Von den Token bis zu den Börsen werden die Wertpapier-Token regulierte Vehikel sein, die einen angemessenen Schutz für die Anleger bieten. Derivate, die auf diesen Vermögenswerten aufbauen, werden wahrscheinlich für die traditionellen Finanzmärkte attraktiver sein.

2) Stabile zugrundeliegende Vermögenswerte:

Security token, die auf Immobilienvermögen, Kunst oder Aktien eines privaten Unternehmens basieren, sollten sich in einer relativ vorhersehbaren Weise verhalten, die mit den zugrunde liegenden Vermögenswerten korreliert. Der Aufbau von Derivaten auf diesen security token  fügt eine Schicht mathematischer Spekulation auf einen vorhersehbaren/stabilen Vermögenswert hinzu, ein Modell, das die Finanzmärkte verstehen.

3) Preis-Vorhersagbarkeit:

Ergänzend zum vorhergehenden Punkt werden Derivate, die auf security token basieren, automatisch von den vielen Mechanismen profitieren, die heute existieren, um den Preis einer alternativen Vermögensklasse wie Immobilien oder die Marktbewertung eines privaten Unternehmens vorherzusagen und zu bewerten. Das dürfte die Attraktivität dieses neuen Finanzprodukts in den Augen traditioneller Anleger erhöhen.

4) Erweiterung des Investoren-Fußabdrucks:

Derivatemodelle auf der Grundlage von Security token werden es Quanteninvestoren ermöglichen, die Produkte und Instrumente, die sie heute mit dieser neuen Anlageklasse einsetzen, zu nutzen. Aus dieser Perspektive glauben wir, dass Derivate auf Security token eine neue Gruppe von Investoren anziehen werden,  de bisher weit davon enrfernt war, mit Bitcoin futures und anderen Derrivaten zu spekulieren.

Dow Jones öffnet mehr als ein Prozent im Plus

Wall Street

Der Dow Jones startet mehr als ein Prozent höher in den Handel.


(Foto: AP)

Düsseldorf Zum Ende der Woche zeigt sich der US-Börsenhandel von seiner optimistischen Seite. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte öffnet 1,2 Prozent höher auf 26.390 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückt 0,9 Prozent auf 10.100 Zähler vor. Der breit gefasste S&P 500 notiert 1,1 Prozent im Plus bei 3148 Punkten.

US-Anleger hoffen darauf, dass sich die Wogen zwischen den USA und China angesichts der jüngsten Handelsverhandlungen glätten. China plant wohl, den Kauf amerikanischer Agrargüter zu beschleunigen, um dem Handelsabkommen der Phase eins mit den USA nach den Gesprächen in Hawaii in dieser Woche nachzukommen.

Im sogenannten Phase Eins-Teil hatten sich die USA und China verpflichtet, keine neuen Zölle zu verhängen. Außerdem versprach China, zusätzliche US-Güter im Wert von etwa 200 Milliarden Dollar zu kaufen, und das über die nächsten zwei Jahre, darunter nach Angaben der US-Regierung auch Agrargüter im Wert von 40 bis 50 Milliarden Dollar.

Allerdings kaufte China in den ersten vier Monaten des Jahres nur Agrargüter im Wert von 4,65 Milliarden Dollar, wie Daten des US-Landwirtschaftsministeriums zeigen. Das sind nur 13% des im Handelsabkommen festgelegten Ziels und fast 40% weniger als im gleichen Zeitraum im Jahr 2017.

Anfang des Monats hatten chinesische Regierungsvertreter Insidern zufolge als Reaktion auf die steigenden Spannungen wegen Hongkong den großen staatlichen Agrarkonzernen angeordnet, den Einkauf mancher amerikanischer Landwirtschaftsgüter zu unterbrechen, wie Bloomberg berichtete.

Chinesische Importeure hätten jedoch ihre amerikanischen Sojakäufe weiter erhöht und in den zwei Wochen bis zum 11. Juni 2,2 Millionen metrische Tonnen der Ölsaat geerntet, so die Daten des US-Landwirtschaftsministeriums.

Nun beabsichtige China wohl, den Kauf von allem von Sojabohnen bis hin zu Mais und Ethanol zu beschleunigen, nachdem die Käufe aufgrund von Störungen durch Coronaviren ins Stocken geraten sind, berichtet Bloomberg in Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen.

Am Donnerstag sagte der US-Außenminister Michael Pompeo, dass Chinas höchster Beamter der Außenpolitik sich verpflichtet habe, alle Verpflichtungen seiner Nation im Rahmen des Handelsabkommens einzuhalten.

Nach den jüngsten Rückschlägen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus scheinen US-Anleger neuen Mut gefasst zu haben. Noch gestern schloss der Dow Jones 0,2 Prozent tiefer. Nun wetten die Anleger darauf, dass Regierung und Notenbank die Wirtschaft wieder auf Kurs bringen können.

Doch die Pandemie ist längst nicht gebannt, im Hinterkopf bleibt die Angst vor einer zweiten Welle. Ein schneller Rückfall ist eher ausgeschlossen, Analysten rechnen hinsichtlich der Kursentwicklung des Dow Jones-Index mit einer Spanne zwischen 22.700 und 28.200 Punkten.

„Wir gehen von anhaltend steigenden Aktienkursen aus, getrieben von einer sehr aggressiven Lockerung der Geldpolitik, Fiskalhilfen und der fortgesetzten Wiedereröffnung der Weltwirtschaft mit einigen vorübergehenden Rückschlägen“, sagte Stratege Sébastien Galy vom Vermögensverwalter Nordea Asset Management. Anleger blendeten am Freitag die Rekordzunahme an Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages in sechs US-Bundesstaaten aus.

Da am Freitag beim Hexensabbat Optionen auf Indizes und Aktien an den Terminbörsen auslaufen, könnte es an den Aktienmärkten im Tagesverlauf noch zu größeren Schwankungen kommen. Anleger versuchen dann, die Kurse in eine für sie günstige Richtung zu treiben.

Blick auf die Einzelwerte

Aktien der Ölkonzerne Exxon und Chevron kamen die steigenden Ölpreise zugute. Die Papiere gewannen bis zu zwei Prozent. Occidental Petroleum und Devon Energy kletterten um mehr als drei Prozent. Der Ölpreis legte am Tag nach dem Treffen der Opec-Staaten und ihrer Verbündeten um rund zwei Prozent zu.

Die Opec-Mitgliedsstaaten Irak und Kasachstan sagten Insidern zufolge zu, sich stärker an die vereinbarten Förderkürzungen zu halten. Das deutet darauf hin, dass die Förderung im Juli noch stärker zurückgefahren werden könnte.

Mit Agenturmaterial

Mehr: So lief der Handelstag an der Börse Frankfurt.

Kryptos als Anlage

Bitcoin ist als Anlageobjekt schwierig, da der Preis von vielen Faktoren abhängt,

die  manchmal nichts mit dem globalen Markttrend zu tun haben.

Große Aufmerksamkeit erlangte der Bitcoin  jedoch nicht nur durch seine Ambitionen als Parallelwährung, sondern vor allem durch die großen Preissprünge und die beinahe fantastischen Geschichten vom schnellen Reichtum. Eine davon schrieb der Unternehmer Tim Draper: Er erhielt den Großteil seines Kryptowährungs-Portfolios aus der Versteigerung beschlagnahmter Bitcoins. Im Jahr 2014 zahlte er 632 Dollar pro Einheit, insgesamt 18,96 Millionen Dollar für 30.000 Bitcoins. Ende 2017 schoss der Bitcoin-Kurs auf knapp 20.000 Dollar in die Höhe. Zu diesem Zeitpunkt war Drapers Portfolio 570 Millionen Dollar wert – eine Steigerung um das 30-Fache binnen drei Jahren.

Auf der anderen Seite erfüllt Bitcoin  alle Kriterien, die sich als Sicherung gegen die Inflation eignen. Bitcoin ist vertrauenswürdig, liquide,

portabel und verfügt auch über Kaufkraft.

Als Antwort  gegen die weltweite Seuche kaufen die meisten Zentralbanken Assets in Rekordsummen.

Die Staatsverschuldung erreicht in Folge dessen Spitzenwerte. Dies unterstreicht wie riskant die derzeitige monetäre Situation ist.

Krypto-Währungen sind hier eine gute Alternative.

Es wird viel davon abhängen, wie sich die globalen Märkte nach der Wiedereröffnung der Volkswirtschaften entwickeln.

Aber  eins ist sicher, Bitcoin und Co.werden gestärkt aus dieser Corona-Notlage hervorgehen.

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