Kategorie: Geld (Seite 1 von 22)

Anarchie aus dem Geldbeutel

Entsprungen aus dem Geist der Cyber-Anarchisten nimmt die Erfolgsgeschichte des Bitcoins kein Ende mehr. Es handelt sich hierbei nicht um ein Spekulationsobjekt der Wall Street oder um digitales Casino-Geld.

Der Bitcoin wurde erschaffen, um den Finanzgöttern das Feuer abzuringen und den Menschen an die Hand zu geben, um das Geldsystem des US-amerikanischen Finanzimperialismus in die Knie zu zwingen und um den Massen ein Währungssystem bereitzustellen, das zum Funktionieren weder Banken, Staaten noch sonstige Autoritäten braucht.

Viele Kritiker empören sich über den Stromverbrauch des Bitcoin-Systems, verstehen es aber leider nicht, die Verhältnismäßigkeit mit zu bewerten. Die enorme Rechenpower, die zum dezentralen Absichern des Ökosystems benötigt wird, speist sich zu großen Teilen aus erneuerbaren Energiequellen. Jedes Kilowatt, das zum Erhalt dieses Projekts verbraucht wird, lässt sich entschuldigen, wenn man sich den Nutzen für den Widerstand vor Augen führt.

Außerdem ist im Vergleich dazu der Rattenschwanz von Banküberweisungen länger, als man glauben möchte. Ein Zusammenwirken aus dem Betreiben von Wolkenkratzern und Bankfilialen, Geschäftsreisen der Manager mit Privatjets, dem Pendeln der Mitarbeiter mit ihren Diesel-SUVs, dem Führen von militärischen Konflikten um die finanzielle Vorherrschaft in Wirtschaftsräumen und so weiter, lassen den Stromverbrauch des friedlichen Bitcoins geradezu niedlich erscheinen.

Wer nicht wagt, wird verlieren

Die Wirtschaftskrise ist in vollem Gange, auch wenn ab und zu die Sonne scheint und wir nach der monatelangen Corona-Knechtung aufatmen und entspannen möchten. Der Finanzkollaps wird unweigerlich kommen und uns kalt erwischen, wenn wir uns nicht dagegen wappnen.

Viele Ökonomen empfehlen, in Edelmetalle, Sachwerte oder Immobilien zu investieren, um gut durch die Krise zu kommen. Neuerdings erkennen aber immer mehr systemkritische Experten das immense Potenzial von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel.

Die limitierte Stückzahl der Coins und die dezentrale Architektur des Systems machen diese Kryptowährung zu einem begehrten Gut, um sich vor Übergriffen durch den Staat zu schützen. Alles kann im Notfall konfisziert werden — Edelmetalle, Bargeld, Aktien, Immobilien und so weiter — aber solange er den privaten Schlüssel auswendig gelernt im Kopf abspeichert, kann keine Autorität der Welt den Besitzer einer Bitcoin-Wallet enteignen.

Auszug aus einem Artikel von Buralk Erbasi veröffentlicht  im  RUBIKON-Newsletter 24/2021

JOBs im Kryptobereich


 

Kryptowährungen gibt es seit 2009, mit dem Debüt der ersten Kryptowährung, Bitcoin.

Seitdem sind Tausende von Kryptowährungen verfügbar geworden,

und das Investieren ist mehr Mainstream geworden – wie auch Jobs in Krypto.

Insider untersuchte etwa 300 Stellenausschreibungen für Krypto-Jobs und fand heraus,

dass man in diesem Bereich zwischen 60.000 und 400.000 Dollar verdienen kann.

Besuchen Sie die Homepage von Business Insider für weitere Berichte.

Ähnlich wie die Währungen selbst, wachsen auch die Jobs in der Krypto-Welt.

Eine Analyse der Jobsuchmaschine Monster ergab,

dass Stellenausschreibungen mit den Begriffen “Kryptowährung”, “Blockchain” oder “Bitcoin”

von 2017 bis 2018 um fast 200 % zunahmen.

LinkedIn nannte Blockchain im Jahr 2020 als die von Unternehmen am meisten gewünschte Fähigkeit bei der Suche nach neuen Bewerbern.

Kryptowährungen gibt es schon seit 2009, als Bitcoin eingeführt wurde.

Seitdem ist die Kryptowelt explodiert. Inzwischen gibt es Tausende von Kryptowährungen, und Produkte,

die diese Kryptowährungen unterstützen – Wallets, Handelsplattformen und so weiter – sind für jeden,

der sich für die dezentrale Investition interessiert, leicht zugänglich.

Unter Verwendung von Daten des US Office of Foreign Labor Certification hat Insider die Gehälter untersucht,

um zu verstehen, wie viel Mitarbeiter im Krypto-Universum verdienen können.

Die  Analyse umfasste fast 300 Visumsanträge sowohl für Krypto-fokussierte Jobs

bei großen Unternehmen wie Facebook und Forbes als auch für Krypto-fokussierte Unternehmen

wie Coinbase. Es ist erwähnenswert, dass die H-1(B)-Daten nur Gehaltsinformationen liefern

und andere Arten von Vergütungen und Leistungen, die Mitarbeiter in ihren Rollen erhalten können,

wie Boni, Leistungsprämien oder Zusatzleistungen, nicht enthalten.

Lassen Sie uns in die Arten von Jobs in der Kryptowährungsindustrie eintauchen, wie viel sie zahlen und wer derzeit einstellt.

Es gibt viele offene Stellen bei Firmen, die sich nur auf Kryptowährungen konzentrieren,

wie Coinbase. Glassdoor/Coinbase Sie haben typischerweise zwei Optionen, wenn Sie mit Krypto arbeiten möchten:

Sie können einen technischen Job bekommen, der mit Kryptowährung und Blockchain arbeitet,

oder Sie können eine allgemeinere Rolle bei einem Kryptowährungs-Unternehmen bekommen.

Fachleute in Bereichen wie Personalwesen, Projektmanagement oder Management

können bei Unternehmen arbeiten, die alle Geschäftsmodelle haben,

die um Kryptowährungs-Speicherung, Investitionen, Beratung oder Kauf aufgebaut sind.

Das Unternehmen mit der höchsten Anzahl von H-1(B)-Visa war Coinbase,

das hauptsächlich Ingenieure einstellte, aber auch Datenwissenschaftler, Personalvermittler und Betriebsmitarbeiter,

die die ausländischen Arbeitervisa verwendeten.

Hier sind ein paar Beispiele der Positionen, die Coinbase einstellte, und wie viel dafür bezahlt wurde:

Backend Engineer: $160,000

Business Analytics Associate: $148,500

Business Development Associate: $140,000

Data Scientist: $160,000

Operations Recruiting Manager: $125,100 – $135,000

Senior Engineering Manager: $260,000

Senior Recruiter: $155,015

Je nach Job enthielten die Anträge für Blockchain-Positionen Gehälter von rund $60,000 bis fast $200,000.

Masken-Affäre: Müssten 10.000 Euro im Monat Abgeordnete nicht vor Gier schützen?

„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!“ heißt es in Goethes Faust. Ob der Dichterfürst, eine Zeitlang selbst Finanzminister des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, schon geahnt hat, was für Raffkes eines Tages den Deutschen Bundestag in Misskredit bringen würden? Wohl kaum. Aber auch Politiker sind Menschen, und die allermeisten Menschen wollen nicht nur Gutes tun, sondern auch Geld verdienen.

Wen es zum Gelde drängt, den zieht es nicht unbedingt in den Bundestag. Für manchen Manager, Anwalt oder Selbständigen scheidet eine politische Karriere schon deshalb aus, weil er in seinem angestammten Beruf im Monat das Fünf- oder Zehnfache der 10.083,47 Euro verdient, die ein Abgeordneter erhält. Auch unter Einbeziehung mancher „Bonbons“ wie einer guten Altersversorgung kann der normale MdB mit den Spitzenverdienern in der Wirtschaft nicht mithalten.

Masken-Deals in der CDU: Löbel “drängt zum Gelde”

„Zum Gelde drängt“ es allerdings junge Leute wie den über seine dubiosen Maskendeals gestürzten CDU-Abgeordneten Nikolaus Löbel. Nach einem sehr holprigen Studium und ohne einen richtigen Beruf kam er 2017 in den Bundestag – und zählte sofort zu den oberen fünf, sechs Prozent der Steuerpflichtigen. Ganz ähnlich wird es dem stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert ergehen, falls es mit der Wahl in den Bundestag klappt. Er wird dann zum ersten Mal in seinem Leben ein stattliches Einkommen haben. Das ist bei vielen Jungpolitikern aus allen Parteien nicht anders: Wer direkt von der Uni (mit oder ohne Examen) ins Parlament einzieht, wird über Nacht zum Großverdiener – jedenfalls aus der Sicht der meisten Wähler.

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Es gibt noch eine andere Gruppe von Abgeordneten: Die lassen sich ihre politische Tätigkeit sogar Geld kosten. Nicht wenige unter der Reichstagskuppel bringen weniger Geld nach Hause als vor ihrer Wahl, weil sie etwa im eigenen Betrieb einen Geschäftsführer einstellen müssen oder als Freiberufler schon aus zeitlichen Gründen deutlich weniger Aufträge annehmen können als ohne Mandat. Dann gibt es noch eine dritte Gruppe von Abgeordneten, die ihre mit dem Mandat verbundenen Einflussmöglichkeiten und Kontakte geradezu schamlos ausnutzen, um richtig Kasse zu machen. Das ist, nach allem, was wir wissen, nur ein sehr kleiner Teil. Doch jeder dieser Raffkes ist einer zu viel, weil er dem Ansehen des Parlaments schadet und die Politikverdrossenheit fördert.

Vorschlag nach Masken-Affäre: jeder MdB bekommt das, was er zuletzt verdient hat

Das Grundgesetz bestimmt, dass Abgeordnete einen Anspruch auf eine „angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung“ haben. Doch für den einen sind 10.000 Euro unglaublich viel Geld, beispielsweise für einen bisherigen Bafög-Bezieher. Für andere wiederum sind das eher Peanuts. Das kann auch nicht anders sein, ganz gleich, ob die geltende Höhe der „Abgeordnetenentschädigung“, wie die Bezüge amtlich heißen, erhöht oder gesenkt wird.

Es gäbe einen Ausweg aus diesem Dilemma, wenn auch einen etwas unorthodoxen. Mein Vorschlag: Ein Abgeordneter bekommt monatlich das, was er im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre verdient hat. Diese Regelung würde dem Begriff „Abgeordnetenentschädigung“ endlich gerecht – eine Entschädigung für den Verdienstausfall während der Zeit im Parlament. Jede Nebentätigkeit müsste dann freilich ausgeschlossen sein.

Ein Traum, der wohl nie wahr wird

Eine solche „Entschädigung“ hätte einen ganz entscheidenden Vorteil: Niemand würde mehr „zum Gelde drängen“, wenn er sich um ein Mandat bewirbt. Es gäbe keine Mandats-Profiteure mehr; niemand könnte mehr über Nacht in eine deutlich höhere Einkommensklasse aufsteigen. Noch ein paar Nebeneffekte gefällig? Studenten würden nicht mehr für den Bundestag kandidieren, sondern sich zunächst einmal in einem normalen Beruf bewähren müssen.

Der beliebte Karrieresprung vom Abgeordneten-Mitarbeiter zum Abgeordneten wäre finanziell nicht mehr attraktiv. Dasselbe gilt für die vielen Lehrer in der Politik: Für ein Lehrergehalt wird sich kaum noch jemand für die ungleich stressigere Abgeordnetentätigkeit interessieren. Umgekehrt könnten beruflich überdurchschnittlich erfolgreiche Frauen und Männer sich eher mit dem Gedanken anfreunden, für eine gewisse Zeit in die Politik zu wechseln, ohne finanziell deutliche Abstriche hinnehmen zu müssen.

Zugegeben: Mehrheitsfähig wäre dieses Modell nicht, weil es für mindestens die Hälfte der Abgeordneten mit Einbußen verbunden wäre. Auch die rechtlichen Hürden für eine solche Regelung erscheinen unüberwindbar hoch. Auch wenn es so wohl nicht kommen wird, darf man ja mal träumen: Von einem Bundestag, in den es niemanden mehr zieht, um mehr zu verdienen. In den es niemanden des Geldes wegen drängt, sondern allein mit dem Antrieb, etwas gestalten zu wollen. Wenn Goethe doch Recht behielte: „Bald kann man den Traum vom Leben nicht unterscheiden.“

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Artikel Quelle: Focus Online

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