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In Franken brennt die Luft! Kitzingen (Bayern) ist der offiziell heißeste Ort Deutschlands. Am 5. Juli und 7. August 2015 wurden in der beschaulichen Stadt am Main (21 000 Einwohner) sagenhafte 40,3 Grad im Schatten gemessen – Rekord!

BILD hat den heißesten Ort Deutschlands besucht und aus erster Hand erfahren, wie man die Sahara-Hitze unbeschadet übersteht.


„Wetterfee“  Magdalena betreut eine von rund 500 Messstationen. In ihrem Garten wurde der Rekord gemessen
„Wetterfee“ Magdalena betreut eine von rund 500 Messstationen. In ihrem Garten wurde der Rekord gemessenFoto: Joerg Voelkerling

Magdalena Michelsen (86) ist Wetterbeobachterin für den Deutschen Wetterdienst. Sie fiebert einem neuen Deutschland-Rekord in ihrem Garten entgegen: „Es dürfte schon noch heißer werden. Ich hab eine Bank, da geht der Wind und ich kann entspannen. Früher, als ich jung war, hatte ich bei solchen Temperaturen noch weniger an, aber jetzt geht das nicht mehr, ich kann mit 86 ja nicht mehr halbnackt rumlaufen.“

Damit haben drei junge Männer in Kitzingens Aqua-Sole-Bad weniger Probleme. Lukas (20): „Freibad ist gesund!“ Fabians (23) Tipp vorm Abtauchen: „Ich geh nicht so lange auf Arbeit, höre früher auf und lege mich ins Freibad. Strohhut, kalte Getränke, dann geht’s mir gut.“


Der Kunde ist König – da läuft die Klimaanlage schneller als das Taxameter
Der Kunde ist König – da läuft die Klimaanlage schneller als das TaxameterFoto: Joerg Voelkerling

Taxifahrer Klaus Kringel (64) schwimmt auch – aber im eigenen Schweiß: „Ich lasse öfter den Motor laufen, damit’s die Kundschaft bei 20 Grad schön kühl hat. Ohne Klimaanlage läuft das Geschäft nicht. Aber wenn ich beim Gepäcktragen helfen soll, trifft mich der Atomschlag draußen.“


Heiß auf Eis! Gute Eiscreme gehört zum Sommer einfach dazu
Heiß auf Eis! Gute Eiscreme gehört im heißen Kitzingen natürlich dazuFoto: Joerg Voelkerling

Vanessa (18) hat vor dem minus neun Grad kalten Eisschrank des „Gelato Time“ eindeutig einen der angenehmeren Arbeitsplätze bei dem Wetter: „Mein coolster Job bisher. Dafür komme ich beim Bedienen ins Schwitzen.“


Vermeidet den Hitze-Schiffbruch auf dem Main – Steffen Matthei schwört auf „Stand Up Paddling"
Er vermeidet den Hitze-Schiffbruch auf dem Main – Steffen Matthaei schwört auf Stand-up-PaddlingFoto: Joerg Voelkerling

Sport-Händler Steffen Matthaei (51) springt dagegen schon früh am Morgen in den 22 Grad warmen Main direkt vor seinem Geschäft in der Kitzinger Altstadt: „Für mich kann es nicht heiß genug sein. Ich kann schwimmen, Boot fahren oder auf dem Surfbrett paddeln.“

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