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Bremen – Wenn das mal gut geht: Seit Montag sind Weihnachtsmarkt und Schlachtezauber geöffnet. Doch von Terror-Abwehr keine Spur.

Auch zwei Jahre nach dem Berliner Attentat verzichtet Bremen auf Poller, die Amok-Lkw stoppen sollen. Polizeisprecher Niels Matthiesen: „Es gibt derzeit keinen Hinweis auf eine konkrete Bedrohung. Aber die Polizei hat ein mehrstufiges Konzept für die Sicherheit.“ Es orientiert sich u. a. an Gefährdungs-Prognosen vom BKA. Sicherheitsdienste und Polizisten laufen Streife.

Mehr ginge nicht. Denn der Weihnachtsmarkt sei kein geschlossener Bereich. Matthiesen: „Viele materielle Schutz-Sperren würden auf Abläufe des Alltags Einfluss haben.“ Lieferverkehr und Passanten würden behindert, Rettungswege verstellt. Matthiesen: „Einen absoluten Schutz bieten auch stationäre Sperren, wie z.B. Betonpoller, nicht.“

Offensiv geht die Polizei gegen Taschendiebe vor. Beamte verteilen Flyer, wie Passanten Portemonnaie und Handy im Gedränge schützen können.


Vize-Chef vom Innenstadt-Revier Enno Smidt (58) erklärt Miriam Aehlen (39), wie sie sich vor Taschendieben schützt
Vize-Chef vom Innenstadt-Revier Enno Smidt (58) erklärt Miriam Aehlen (39), wie sie sich vor Taschendieben schütztFoto: Verena Hornung
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