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Jetzt ist es traurige Gewissheit: Fünf Tage nach dem Schlauchboot-Unglück auf dem Rhein haben die französischen Behörden die Leiche der vermissten Ela (6) gefunden.

Das tote Mädchen wurde in der Nähe des französischen Gerstheim auf der deutschen Flussseite entdeckt, wie die zuständige Präfektur am Dienstag mitteilte.

Damit kamen insgesamt vier Menschen bei dem Unglück ums Leben – neben Ela auch die vierjährige Maria aus Deutschland sowie zwei Erwachsene rumänischer Staatsbürgerschaft.

Insgesamt sieben Mitglieder einer Familie hatten den Vatertag nahe Gerstheim verbracht. Bei 23 Grad und Sonne stiegen Florin A. (29), ein zweiter Mann und die Mädchen Ela (6) und Maria (4) in das olivgrüne Schlauchboot.

Auf dem Wasser fiel der Elektromotor aus. Trotz der Paddel an Bord schaffte es die Gruppe nicht, gegen die Strömung anzukommen. Das Boot trieb unkontrolliert auf ein Stauwehr zu, stürzte über die Stufe und kenterte.

Nur einem Mann im Boot gelang es, sich an einem Betonstück festzuhalten, er wurde gerettet. Florin A. und die beiden Mädchen wurden von der tödlichen Strömung erfasst, gerieten in die Wasser-Walze. Utu M. (22), der das Unglück vom Ufer aus sah, sprang sofort ins Wasser. Bei seinem verzweifelten Rettungsversuch erlitt er einen Herzinfarkt und starb.

Nach dem Unglück suchte ein Großaufgebot von Polizisten und Rettungskräften auf beiden Seiten des Rheins nach dem vermissten Kind. Dabei kamen auch Boote und ein Hubschrauber aus Deutschland zum Einsatz.

Anfangs hatte die französische Polizei mitgeteilt, dass nach dem vierjährigen Mädchen an Bord des Schlauchboots gesucht werde. Nach BILD-Informationen handelte es sich dabei um eine Verwechslung.


Das Unglücks-Boot am Rand des Rhein
Das Unglücks-Boot am Rand des RheinFoto: kamera24.tv *
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